Warum du öfter mal eine Done-Liste schreiben solltest


Ausnahmesituation

Heute ist mal wieder nichts so, wie es sein sollte: Der Mann ist schon früh auf Dienstreise aufgebrochen, dem Sohn fiel um kurz nach sieben ein, daß ich ihn doch bitte zur Schule fahren muß, weil er sich sicher war, daß die Bahn aufgrund der neuesten Baustelle nicht Richtung Stadt durchfährt (es fährt ein Bus stattdessen, aber das nur am Rande). Also heute schon sowieso mal wieder alles anders.

Wenn ihr Kinder habt oder im Homeoffice arbeitet (oder vielleicht sogar beides?!), dann kennt ihr das sicher. Man versucht, sich zu organisieren; teilt die verfügbare Zeit in verschiedene Aufgabenbereiche, schreibt ToDo-Listen (oder nutzt, so wie ich, lieber Trello dafür) und dann… ja dann kommt irgendwie doch wieder alles anders. Der Mann muß Überstunden machen, ein Kind wird krank, diese Woche ist ja Elternsprechtag…was-auch-immer.

Der Plan…

Mein Plan zum Beispiel sah für heute Vormittag vor, endlich mal die dringend für den Shop und den Blog benötigten Fotos zu machen. Der Wetterbericht versprach gestern schon, nach (gefühlten) Wochen, mal wieder Sonnenschein und damit genug Licht.

Mit Verspätung, weil ich ja zusätzlich zur morgendlichen Hunderunde (für die eigentlich der Mann verantwortlich ist) auch noch die Schulbrote fertig machen (auch des Gatten Aufgabe) und den Sohn zur Schule fahren (der Mann, ihr wißt schon) mußte, startete ich also eben voller Schwung mit Kamera und Gedöns unter dem Arm in mein Fotostudio (aka unser Schlafzimmer) und……..scheiterte an der zugefrorenen Außenjalousie unseres Dachflächenfensters! Ergo: Kein Licht! Nix! Nada! Und nu?

…und die Strategie

Gerade an solchen Tagen, wenn ich mal wieder sehr wenig bis nichts von meiner ToDo-Liste streichen kann und dann früher häufig das Gefühl hatte, nichts geschafft zu haben, habe ich mir angewöhnt, stattdessen eine Done-Liste zu führen (danke Uta vom Vereinbarkeitsblog für die Idee). Denn gerade für uns als Mütter ist es doch so, daß wir eigentlich den ganzen Tag beschäftigt sind, auch wenn abends nichts „Vorzeigbares“ davon übrig bleibt. Nicht gerade gut fürs Selbstwertgefühl, oder? Deshalb macht euch sichtbar, was ihr den ganzen Tag leistet!

Also, Mädels, ran an die Done-Listen (und ja auch Stillen und Windeln wechseln oder dem kranken Kind eine Stunde lang vorlesen gehört mit drauf!)!

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