Tagebuchbloggen oder #wmdedgt im März 2018


An jedem 5. des Monats fragt Frau Brüllen „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ (#wmdedgt) und sammelt die ganzen Blogposts. Hier!

6:20 Uhr

Die Vögel schreien mich an. Also die von unserem Lichtwecker. Schon? Bin ich nicht vor 5 Minuten erst schlafen gegangen? Mittlerweile glaube ich manchmal, ich bin weder Eule noch Lerche, sondern Bär und brauche einfach mindestens 4 Monate Winterschlaf.

6:35 Uhr

Nach einem kurzen Abstecher ins Bad und mit dem ersten Kaffee in der Hand bin ich eigentlich auf dem Weg nach oben, um den Sohn zu wecken, aber der kommt mir schon entgegen. Huch? Eigentlich hat bei ihm schon das pubertäre „morgens-so-früh-aufstehen-ist-Körperverletzung“ eingesetzt. Heute hat er sogar mal genug Zeit, um nicht wie der geölte Blitz durch die Gegend zu hetzen, sondern kann sich in Ruhe fertig machen.

8:45 Uhr

Nachdem sich auch die Mittlere um kurz vor acht auf den Weg gemacht hat und die Morgenroutine ausnahmsweise mal ohne Geschrei und Gezeter vonstatten ging (wie sonst die letzten Wochen), lade ich die kleinste ein und fahre sie auf meinem Weg zum Arzt eben kurz an der Schule vorbei. Heute morgen war sogar noch Zeit, zwischendurch zwei Mails zu schreiben. Das lässt hoffen!

9:00 Uhr

Noch nicht ganz beim Arzt angekommen, trudeln Nachrichten einer Freundin ein, die meine Hilfe beim Korrekturlesen benötigt und mich beschuldigt, noch unter der Dusche zu stehen. Also ehrlich! Als wenn ich jeden Morgen Montag so rumtrödeln würde. *ähem*

Zwischen lauter hustenden und schniefenden Menschen (die Grippewelle lässt grüßen) nutze ich die Wartezeit, um meine Wochenplanung zu machen. Gut, daß ich die wieder auf analog umgestellt habe, denn Handyempfang ist hier großteils Fehlanzeige.

10:30 Uhr

Nach einer geschlagenen Stunde Wartezeit beim Arzt (nur zum Blut abnehmen *ohmmmmmm*) und kurzem Abstecher in der Apotheke, wartet beim Nachhausekommen der DHL-Bote mit meiner Snaply-Bestellung (nein, das ist keine Werbung, ich hab da einfach so für mich bestellt, weil ich endlich dieses SnapPap mal ausprobieren möchte).

Aus dem versprochenen „bin-in-einer-halben-Stunde-da“ sind dann also gut eineinhalb Stunden geworden und ich kann mich endlich ans Korrektur lesen begeben. Nachdem wir alles besprochen haben, nehme ich mir das Dokument vor, das sie übers Wochenende für mich Korrektur gelesen hat (hach, ich liebe solche Zusammenarbeit) und fange an, die Änderungen und Anmerkungen entsprechend einzuarbeiten.

12:17 Uhr

Telefon! Eine andere Freundin hat Redebedarf! Wir quatschen eine halbe Stunde und ich laufe währenddessen durch die Wohnung, gieße die Blumen und räume ein bißchen auf.

13:15 Uhr bis 13:45 Uhr

Die Mädels kommen nach Hause und verschwinden direkt in ihren Zimmern. Heute mal kein Redebedarf, auch gut, dann kann ich die angefangene Arbeit noch eben zu Ende machen. Mist! Das wird wohl nichts. Sobald ich mich bewege, schaut mich der Hund erwartungsvoll an. Also die Leine geschnappt und bei herrlichem Wetter eine (kurze, schließlich ist der Hund schon alt) Runde übers Feld gedreht. Danach mit den Mädels eben eine Kleinigkeit zu Mittag essen.

14:55 Uhr

Kaum fertig, klingelt ein Nachbarskind. Da der Sohn noch in der Schule ist, und die Mädels, während ich weg war, noch nicht mal mit Ihren Hausaufgaben angefangen haben, zieht er unverrichteter Dinge wieder ab.

Zwischen „Mammmaaaaa, kannst Du L. nicht mal sagen, sie soll ihren Kram aus dem Weg räumen?!“, „Mach sofort die Musik aus, oder nimm Kopfhörer.“ und „Was sind noch mal Adjektive?“ schaffe ich es gerade mal, Stoffe für drei kleine Taschen (so ähnlich wie die Osterkörbchen von farbenmix) auszuwählen

und den ersten der auf dem Stoffmarkt vorletztes Wochenende erbeuteten (und mittlerweile vorgewaschenen) Stoffe zu bügeln

, bevor um

16:19 Uhr

auch der Große nach Hause kommt. Die Wäscheberge und das ungeputzte Badezimmer ignorierend, fange ich schon mal an zuzuschneiden. Da aber jetzt meine Hilfe bei Englisch-Hausaufgaben benötigt wird, komme ich leider nicht weit.

18:00 Uhr

Der Mann kommt nach Hause und wir nutzen die Tatsache, daß gerade alle Kinder oben friedlich spielen dafür, kurz über den Tag zu sprechen. Während er dann mit den Kindern das Abendessen vorbereitet, begebe ich mich doch noch an den Wäscheberg-Mount-Everest.

gegen 21:00 Uhr

Nachdem die Wäsche sortiert und gefalten in die Körbe gewandert ist, wir zu Abend gegessen haben und die Kinder zu Bett gebracht (oder zumindest bettfertig auf ihre Zimmer verteilt sind 😉 ), falle ich auf die Couch und kann mich nicht dazu aufraffen, nochmal aufzustehen, um den Laptop zu holen. Eigentlich müßte ich noch die Fotos in diesen Beitrag einfügen, ihn online stellen und verlinken…..

Stattdessen stelle ich fest, daß gerade die neueste Folge „The Walking Dead“ anfängt und…….*schnarch*

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