Tagebuch-Bloggen im April


kaffee-und-laptop

6:45 Uhr – 7:45 Uhr

Das übliche Chaos, wenn vier von fünf Menschen morgens pünktlich das Haus verlassen müssen. Kind1 und Kind2 hat der Gatte schon geweckt. Kind3 mault „Mamaaaaa, ich möchte mal wieder ausschlafen!“ ?huh? Hatten wir nicht grad erst Ferien?

Mit dem ersten Kaffee in der Hand den Stundenplan studieren. Zwischen

„Mama, hab ich heute Sport?“

„Ich brauch noch Kakaogeld!“

„Beeil Dich bitte auf dem Nachhauseweg, wir haben mittags noch einen Termin.“

„Kannst Du mir einen Zopf machen?“

„Wo ist mein Schlüssel?“

versuchen, den Überblick zu behalten und dafür zu sorgen, daß jedeR mit der richtigen(!) Brotdose, gekämmten Haaren und geputzten Zähnen das Haus verlässt. Gut, auf letzteres muß man beim Mann nun nicht achten, aber auch er hat schon mal versehentlich die falsche Brotdose erwischt (mmmh, Nutella-Toast ;)). Ihr kennt diesen morgendlichen Organisations-Marathon sicher?

7:50 Uhr

Puh, alle weg. Beim zweiten Kaffee schnell die (privaten) Mails checken, zwei bis drei Dinge auf die ToDo-Liste verfrachten und mal eben den Blog-Artikel, der eigentlich schon für gestern geplant war (aber spontan verschoben werden mußte, weil Kind3 schon um kurz nach zwölf vor der Tür stand, weil sie vergessen hatte, daß sie in die Betreuung gehen sollte *augenroll*) fertig schreiben und posten. Danach schnell unter die Dusche und das gröbste Chaos beseitigen.

10:00 Uhr

Eine Stunde später als geplant, mit dem dritten Kaffee in der Hand, das zweite mal an diesem Morgen Mails checken. Ja, ich habe eine Art Stundenplan, weil ich mich sonst zwischen den verschiedenen Bereichen (Bürojob für die AFS, Kongress-Organisation, Trageberatung und mein Baby josaliebe hier) völlig verzetteln würde. Zwar halte ich mich (wie man sieht) nicht auf die Minute genau daran, aber zu wissen, welche Aufgaben an welchem Tag anstehen, hilft mir einfach, mich zu organisieren.

13:40 Uhr

Nur unterbrochen von einem schnellen Frühstück, einem Telefonat und Kind2, das gegen eins aus der Schule kam, tatsächlich durchgearbeitet. Vom Sohn, der aus der Schule kam, bin ich dann aus meinem Flow gerissen worden. Um zwei müssen Kind2 und ich los zum Osteopathen, also noch schnell mit dem Hund raus (was ein Glück, daß es regnet, da hat der Hund sowieso keine Lust auf lange Runden #einzigerwasserscheuerLabradorderWelt), mit Schwiegervater abklären, daß ich weg muß und Kind1 und Kind3 zuhause bleiben. Als Kind3 dann aus der Schule kommt, können wir endlich los und sind um

14:05 Uhr

fast pünktlich unterwegs in die Nachbarstadt.

15:15 Uhr

Nach dem Termin bin ich noch mit der lieben Uta vom Vereinbarkeitsblog im Café Fleischlos verabredet. Bei Latte Macchiato und Erdbeerkuchen (ich) bzw. Hot-Dog und Kürbis-Birnen-Schorle (Uta) haben wir fast zwei Stunden Zeit, in Ruhe zu quatschen, während das Tochterkind zwei Bananen-Erdbeer-Shakes schlürft und dank kostenlosem WLAN Videos auf dem mitgebrachten Tablet schaut. Essen und Getränke sind (wie der Name schon vermuten lässt) übrigens komplett vegan und sehr sehr lecker! Wenn ihr mal in Essen-Borbeck seid: Geht hin! Unbedingt!

ca. 17:00 Uhr

Auf dem Weg zum Auto machen wir noch eben einen kurzen Zwischenstop, um noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen und kommen um

18:00 Uhr

gleichzeitig mit dem weltbesten Mann wieder zuhause an.

Familienzeit: Abendessen, den Tag besprechen (den vergangenen und den kommenden), Hausaufgaben kontrollieren/besprechen (der Sohn hat auf der neuen Schule jetzt einen Wochenplan und ist mit der Organisation leider noch etwas überfordert), noch ein bißchen aufräumen und die Kinder zu Bett bringen.

Um

21:00 Uhr

falle ich dann schließlich endlich auf die Couch und beschließe mit einem Seitenblick auf den Wäsche-Mt.-Everest und den Stapel mit zu flickenden Kinder-Klamotten, daß Van Helsing ein prima Abendprogramm ist und dieser Post auch noch eine Nacht warten kann.

Deshalb wandert er auch erst jetzt, mit einem Tag Verspätung, in die „Was-machst-Du-eigentlich-den-ganzen-Tag“-Liste von Frau Brüllen.

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